Montag 11. Mai 2026

Schnellsuche auf der Website

18.08.2015
Besondere Verbundenheit mit Superintendenten

Weihbischof Krätzl: Paul Weiland war "Motor wachsender Ökumene"

Emeritierter Wiener Weihbischof war verstorbenem niederösterreichischem Superintendenten besonders verbunden.

Der niederösterreichische Superintendent Paul Weiland "war immer der Motor wachsender Ökumene und hat das Gemeinsame gesucht". Mit diesen Worten hat der emeritierte Wiener Weihbischof Helmut Krätzl seiner "Bestürzung und großen Trauer" über den plötzlichen Tod des am Sonntag, 16. August 2015 im Alter von 65 Jahren verstorbenen Weiland Ausdruck verliehen.

 

"Von den Wiener Bischöfen bin ich wohl jener, der mit ihm am längsten zusammengearbeitet hat und ihm auch persönlich besonders nahe gestanden ist", sagte Krätzl am Dienstag gegenüber "Kathpress". "Ich danke Paul Weiland für seine beispielhafte Tätigkeit in der Ökumene, aber auch für die mir vielfach gezeigte Freundschaft. Das Gedenken an ihn möge viele motivieren, in seinem Geist weiterzuarbeiten."

 

Am Montag hatten sich neben neben Vertretern der evangelisch-lutherischen Kirche auch Kardinal Christoph Schönborn, der St. Pöltner Bischof Klaus Küng und der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ), der evangelisch-methodistische Superintendent Lothar Pöll, in Nachrufen wertschätzend über Weiland geäußert.

 

Der Ökumenische Rat war auch jenes Gremium, in dem Bischof Krätzl mit dem Verstorbenen eng zusammenarbeitete. Bereits davor habe er - so Krätzl - Weilands "professionelle Medienarbeit für die evangelische Kirche geschätzt". Bei dessen 65. Geburtstag im September 2014 war Krätzl Gast. "In der evangelischen Kirche soll man mit diesem Alter in Pension gehen. Paul Weiland wollte dies aber noch nicht", merkte Krätzl anerkennend an.