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23.08.2015

Salesianer Don Boscos: Fünf Professen zum Ordensjubiläum

Provinzial P. Obermüller an junge Ordensmitglieder: "Botschafter Gottes sein und sich für benachteiligte junge Menschen einsetzen".

Fünf Salesianer Don Boscos haben am Samstag, 22. August 2015 im Rahmen eines Festgottesdienstes in Wien-Neuerdberg ihre Ordensgelübde (Profess) abgelegt. Dass dies gerade im Jubiläumsjahr des 200. Geburtstages des Ordensgründers und Jugendseelsorgers Don Bosco (1815-1888) geschehe, sei ein Grund zu besonderer Freude, so Provinzial P. Petrus Obermüller.

 

„Botschafter Gottes und Einsatz für die Werte Don Boscos“

Der Salesianer-Obere betonte in seiner Predigt u.a. die Bedeutung der Gemeinschaft. Im Orden würden die Menschen ihre Berufung gemeinsam leben und hier würden sie gemeinsam Ziele verfolgen: nämlich auf den Ruf Gottes zu antworten, Botschafter Gottes zu sein und sich für die Werte Don Boscos und für benachteiligte junge Menschen einzusetzen.

 

Ihre ewigen Ordensgelübde legten Johannes Haas (28) aus Schardenberg/ Oberösterreich, Peter Rinderer (29) aus Thüringerberg/Vorarlberg sowie Leo Dhanraj Arul Doss SDB (28) aus Indien ab. Alexander Held SDB (32) aus Ottnang-Bruckmühl/ Oberösterreich erneuert seine Gelübde für weitere drei Jahre. Seine Erste Profess legte Gerhard Jessl (52) aus Altmünster/Oberösterreich ab.

 

Internationalität der Ordensgemeinschaft

Die fünf Salesianerpatres würden die Internationalität der Ordensgemeinschaft kennen und repräsentieren, so P. Obermüller, schließlich hätten sie ihre Noviziatszeit u.a. in Indien, Italien und den USA verbracht.

 

Mit der Profess versprechen die Kandidaten gemäß dem Evangelium gehorsam, arm und ehelos zu leben. Sie leben in Gemeinschaft mit den Ordensbrüdern und setzen sich vor allem für das Wohl der Jugend ein. Entsprechend ihren Talenten und Neigungen werden sie als Brüder oder Priester in der Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos tätig sein.

 

Damit das Leben junger Menschen gelingt

Vor allem für und mit der Jugend sind weltweit im zweitgrößten Orden der katholischen Kirche 15.300 Salesianer unterwegs. In 132 Ländern setzen sie sich im Sinne ihrer Gründer für Kinder und Jugendliche am Rande der Gesellschaft ein: In Jugend- und Ausbildungszentren, Schulen und Universitäten sowie in der Pfarrseelsorge - überall dort, wo sie jungen Menschen im Geist Don Boscos nahe sind und ihnen als Erzieher und Seelsorger Lebens- und Glaubenshilfe anbieten können.
 
Auch in Österreich engagiert sich die Don Bosco Bewegung mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders für benachteiligte Jugendliche. Derzeit betreuen die Salesianer Kindergärten und Schulen, leiten Pfarren und Jugendzentren, führen Studenten- und Schülerwohnheime und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein.

 

Den sozialen Herausforderungen kommen weitere Partnerorganisationen nach: Die Salesianer und Don Bosco Schwestern sind mit dem Verein Jugend Eine Welt Träger des Don Bosco Flüchtlingswerks. Das Don Bosco Flüchtlingswerk betreut unbegleitete, minderjährige Asylwerber. In diesem Hilfswerk engagieren sich zahlreiche Jugendliche ehrenamtlich. Der Verein Volontariat bewegt (ebenfalls in Mitträgerschaft von Jugend Eine Welt) organisiert Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene und unterstützt Projekte in den Ländern des Südens.

 

Zurzeit leben und arbeiten in Österreich 70 Salesianer, davon 59 Priester, fünf Brüder und sechs in Ausbildung. Sie verteilen sich auf neun Niederlassungen.