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Der Hl. Geist als Taube
EchterVerlag / Das Priestertum aller Getauften
28.09.2015

Die vergessene „Taufweihe"

Das Priestertum aller Getauften: das neue Buch von P. Elmar Mitterstieler SJ.

Ausgangspunkt des Buches „Das Priestertum aller Getauften. Für eine geschwisterliche Kirche aus dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils“ (Echter-Verlag) ist eine Artikelserie, die von September 2013 bis Juni 2014 im „SONNTAG“, der Zeitung der Erzdiözese Wien, erschienen ist.

 

 


P. Elmar Mitterstieler SJ hat seine damaligen Beiträge um Quellentexte ergänzt (vor allem Zitate aus der Heiligen Schrift und des Zweiten Vatikanischen Konzils).


Schon in seinem Buch „Das wunderbare Licht, in dem wir leben“ (Echter-Verlag) hat sich P. Mitterstieler mit  der Gleichheit, der Würde und dem Priestertum aller in der Kirche befasst.

 

Grundtenor des neuen Buches: Das gemeinsame Priestertum aller Getauften ist ein Basisthema des Konzils. Und doch muss Mitterstieler eingestehen: „Erstaunlicher- und schmerzlicherweise  ist das gemeinsame Priestertum aller Getauften in den 50 Jahren nach dem Konzil weiterhin weithin unter Tage geblieben.“


Nichtsdestotrotz weist Mitterstieler nach, dass das Gemeinsame Priestertum eine biblische Grundlage hat, die die Fülle des Christseins, die allen aus der Taufe zukommt, wieder neu erahnen lässt.


Das Zweite Vatikanische Konzil sprach im Zusammenhang von der Taufe von der „Taufweihe“. Mitterstieler beschreibt klar und einleuchtend den Unterschied vom „gemeinsamen Priestertum“ und dem „priesterlichen Dienstamt“, die beide aufeinander zugeordnet sind.


Einer, der viel von der Taufe und der damit verbundenen „Taufweihe“ spricht, ist Papst Franziskus.

 

Mitterstieler zitiert daher oft aus „Evangelii gaudium“: „Jeder Getaufte ist, unabhängig von seiner Funktion in der Kirche und dem Bildungsniveau seines Glaubens, aktiver Träger der Evangelisierung“ (EG 120).