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29.09.2015

Medaille zum Dank für die Rettung

Vor zwei Jahren half Kardinal Schönborn einer syrischen Familie nach Österreich zu kommen. Manuel Bakhdi überreicht dem Kardinal ein Geschenk der Dankbarkeit.

Manuel Bakhdi: Über 20 Jahre hinweg durfte ich Seine Eminenz begleiten und bin dabei Zeuge geworden für seine unverzügliche Bereitschaft Menschen in Not zu helfen und zu unterstützen, wo immer möglich.

 

Heute stehe ich hier und habe die Ehre, Ihnen ein kleines, einfaches Geschenk zu überreichen. Es stammt von einer Familie, von der ich Ihnen vor 2 Jahren erzählt habe. Die Frau und ihre drei Kinder hatten damals gerade ihren Ehemann und Vater verloren. Er wurde wegen seines Glaubens im syrischen Bürgerkrieg brutal ermordet.

 

Sie haben damals nicht gezögert. Durch die großzügige Unterstützung der österreichischen Bundesregierung, vor allem unserer Innenministerin Frau Mikl-Leitner, hat die Familie hier ein neues Leben beginnen können. Heute sind sie gut integriert und haben langsam in ein normales Leben zurückgefunden.

 

Die Mutter ist an mich herangetreten und hat mir Ihr wertvollstes Stück gegeben, um es Ihnen heute zu schenken. Als Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit  für die Hilfe, die sie erfahren durften. Es ist eine einfache Medaille, mit einem Bild der Mutter Gottes und ihrem Kind auf der einen Seite und einem Kreutz auf der anderen Seite. Es ist die Medaille, die Ihr Mann seit Jahren mit sich getragen hat, als Zeichen seines Glaubens, als Zeichen seiner Treue, als Bekenntnis zu seinem Glauben. Er hat sie getragen bis zu seinem Tod. Diese Frau dankt Ihnen von Herzen.

 

Eure Eminenz, wenn heute Ihr Name in Syrien genannt wird, ist er mit Hoffnung verbunden.

 

Wir sind uns sicher, dass Sie all die unschuldigen Opfer dieses sinnlosen Krieges nicht vergessen und in Ihr Gebet miteinschließen.

 

Im Namen all der Menschen, die Ihre Hilfe erfahren durfte, sage ich Ihnen heute Danke!