Tief erschüttert und entsetzt haben sich nationale und internationale Politiker zu den Terroranschlägen in Paris geäußert. Bundespräsident Heinz Fischer sagte in einer ersten Stellungnahme: "Ich drücke dem französischen Volk und insbesondere den Angehörigen der Opfer meine tief empfundene Anteilnahme aus", sagte der Bundespräsident: "Das sind Stunden, wo wir alle fest zusammenhalten müssen und Geschlossenheit gegen Unmenschlichkeit zeigen müssen."
"Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen", so Bundeskanzler Faymann, der seine vollste Solidarität mit Frankreich zum Ausdruck brachte, "die internationale Gemeinschaft muss jetzt zusammenstehen, gemeinsam gegen den Terror."
"Wir haben ein weiteres Mal einen abscheulichen Versuch erlebt, unschuldige Zivilisten zu terrorisieren", so US-Präsident Barack Obama. Die USA seien bereit, jede Unterstützung zu liefern, die die Regierung und die Bevölkerung Frankreichs benötigten.
In gleicher Weise äußerte sich Russlands Präsident Wladimir Putin: Russland verurteile das" unmenschliche Massaker" und sei bereit, die Untersuchung dieser terroristischen Verbrechen zu unterstützen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck erklärte: "Ich bin tief erschüttert angesichts der Nachrichten, die uns aus Frankreich erreichen." Seine Gedanken seien "bei den Opfern, ihren Angehörigen und dem französischen Volk". Ähnlich äußerten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier. "Wir stehen an der Seite Frankreichs", erklärten sie.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigte sich zuversichtlich, "dass das französische Volk diese erneute Prüfung bewältigen wird".
"Diese Anschläge richten sich nicht nur gegen das französische Volk, sondern gegen die gesamte Menschheit, gegen Demokratie und Freiheit und alle gültigen Werte", sagte der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu: "Terror hat keine Religion, keine Nationalität. Terror ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit."