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cc flickr esparanta palma / Der Sonntag
18.11.2015

Gottes Verherrlichung in der Musik: Das Orgeln von Oma gelernt

Jung-Organist Johannes Zeinler gewann heuer den 1. Preis beim Orgelwettbewerb in St. Albans.

Das Orgelspielen hat sich Johannes Zeinler von seiner Großmutter „abgeschaut“, die viele Jahrzehnte lang in Neuaigen an der Orgel spielte.

 

„Ich bin sozusagen mit dieser Orgel aufgewachsen, als ich meine Großmutter zu ihren Orgeldiensten begleitete und als kleines Kind neben ihr auf der Orgelbank gesessen bin.“

 

 

Bereits mit neun Jahren begann er selbst Orgel zu spielen und übernahm diesen Dienst schließlich von seiner Oma. Auch heute freut er sich immer wieder, wenn er an das Instrument seiner Kindheit zurückkehren kann. Seine Erfolge als Organist führen Zeinler mittlerweile aber weit über Österreichs Grenzen hinaus.

 

Der junge Niederösterreicher darf sich heuer über den 1. Preis beim renommierten Orgelwettbewerb in St. Albans (Großbritannien) freuen.

 

„Dieser Preis hat viele interessante und spannende Konzerte zur Folge. Ich bekomme Einladungen, an berühmten Orgeln in ganz Europa und den USA zu spielen, und ich freue mich schon wirklich sehr darauf“, sagt Johannes Zeinler.

 

Für einen Musiker sei es das schönste, „wenn er Möglichkeiten hat, Musik an andere Leute weiterzugeben. Solche Preise helfen einem diese Möglichkeiten zu bekommen.“ Auch eine CD-Produktion ist eine erfreuliche Folge der Auszeichnung.


Johannes Zeinler wurde 1993 in Tulln geboren und studiert derzeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Orgel bei Pier Damiano Peretti, Klavier bei Christiane Karajev und Kirchenmusik.

 

Bereits mit 18 Jahren gewann er den 18. Internationalen Orgelwettbewerb um den Bach-Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden. Es folgten weitere Auszeichnungen.