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19.11.2015

Maria: „Königin von Palästina"

Die besondere und einzigartige Beziehung zwischen der Jungfrau Maria, ihrem Volk und dem Land Palästina

 

Auf einer Anhöhe inmitten des biblischen Flachlandes, das an die tragische Geschichte von Simson und Delila erinnert, 30 Kilometer von Jerusalem entfernt, erhebt sich die Wallfahrtskirche „Unsere Königin von Palästina“.

 

Errichtet wurde das Heiligtum 1927 durch den Lateinischen Patriarch von Jerusalem Luigi Barlassina. Damit stellte er seine Diözese unter den Schutz der Mutter Gottes. Ihr Fest wird jährlich am 25. Oktober begangen.


Im Vertrauen auf die Macht des Gebetes und der Fürbitte Mariens beschwören die Ortschristen ihre Friedenssehnsucht in diesem von so vielen Schwierigkeiten und Spannungen geschüttelten Land.

 

Auch heuer kamen dort circa 300 Christen zu einer feierlichen Eucharistiefeier mit Bischof Boulos Marcuzzo, Patriarchalvikar in Nazareth, zusammen.

 

Selbst der Regen konnte die  Feststimmung der Gläubigen nicht beeinträchtigen.

 

Der Bischof betonte in seiner Predigt, dass eine besondere und einzigartige Beziehung zwischen der Jungfrau Maria, ihrem Volk und ihrem Land bestehe.


Auf die Frage, warum er trotz des schlechten Wetters gekommen sei, antwortete ein Pilger: „Wir tun das jedes Jahr, um die Königin von Palästina für den Frieden in unserem Land zu bitten.

 

Wir danken Maria, dass sie uns  ihren Sohn Jesus geschenkt hat. Durch das Sakrament der Eucharistie ist er in besonderer Weise heute unter uns gegenwärtig.“