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kathbild.at/Rupprecht
09.12.2015

Türchen und Pforten

Trauen wir Gott zu, dass hinter der Pforte eine frohe Überraschung auf uns wartet! von Dr. Johannes Fürnkranz

Nach einem schönen Brauch machen in der vorweihnachtlichen Zeit Kinder (und nicht nur Kinder) jeden Tag ein Türchen des Adventkalenders auf. Dahinter warten kleine Bilder, süße Überraschungen – kurz: eine kleine Vorfreude auf das nahende Fest.

 


Was Papst Franziskus am 8. Dezember geöffnet hat, war zugegebenermaßen etwas mehr als nur ein „Türchen“, das war eine regelrechte Pforte: Mit der feierlichen Öffnung der Heiligen Pforte des Petersdoms hat das Jahr der Barmherzigkeit offiziell begonnen.

 

Zahlreiche Pilger werden in diesem Jahr die Heilige Pforte durchschreiten: im Petersdom, in den anderen Papstbasiliken oder daheim, in den Diözesen – ein aussagekräftiges Symbol: Ist es nicht oft so, dass gewisse Türen sich nur zu besonderen Gnadenzeiten auftun, auch in unserem ganz alltäglichen Leben? Dass manche Möglichkeiten uns jetzt offenstehen, und dann vielleicht nicht mehr wieder?


Das Jubiläumsjahr trägt den Titel „Jubiläum der Barmherzigkeit“.

  • Welchen Neubeginn möge Gott mir in der Kraft seiner Barmherzigkeit schenken?
  • Welche neuen Räume in meinem Leben will ich betreten?
  • Wenn ich in diesem Jahr nach Rom pilgere oder vielleicht zu einer der sieben „Pforten der Barmherzigkeit“ in unserer Erzdiözese – welche Bitte um Neubeginn nehme ich auf diese Pilgerfahrt mit?


Trauen wir Gott zu, dass auch hinter der Pforte der Barmherzigkeit eine frohe Überraschung auf uns wartet!