Papst Franziskus hat seine Mexiko-Reise im Februar offiziell bestätigt. Während eines Gottesdienst im Petersdom zum Fest der Seligen Jungfrau von Guadalupe kündigte er am Samstag, 12. Dezember 2015 an, er werde am 13. Februar die Wallfahrtskirche der Patronin Mexikos, Lateinamerikas und des gesamten amerikanischen Kontinents in Mexiko-City besuchen. Weitere Details der Reise nannte er nicht. Der Erzbischof von Mexiko-City hatte die Reise bereits bekanntgegeben. Der Vatikan hatte sie bislang noch nicht offiziell bestätigt.
Franziskus selbst hatte bereits Ende November während des Rückflugs von seiner Afrika-Reise ankündigt, dass er 2016 nach Mexiko reisen werde. Das Datum stehe jedoch noch nicht ganz fest. Zuletzt besuchte Benedikt XVI. im März 2012 Mexiko, allerdings nicht die Hauptstadt des Landes.
Der Gedenktag der Jungfrau von Guadalupe erinnert an die Marienerscheinung des Juan Diego 1531 in Mexiko. Hierbei soll es sich um das Bild der "schwarzen Madonna" gehandelt haben, die im spanischen Kloster Guadalupe aufbewahrt wird. Die Wallfahrtskirche der Jungfrau Guadalupe in Mexiko-City ist einer der größten Marienwallfahrtorte weltweit.
In seiner Predigt bei der Marienmesse rief Papst Franziskus zum verstärkten Einsatz für Arme und Benachteiligte in der Adventzeit auf. Diesen Menschen die christliche Botschaft zu verkünden und Werke der Barmherzigkeit zu tun sei "eine gute Weise die Ankunft Jesu zu erwarten", sagte er. Die barmherzige Liebe sei das "überraschendste Attribut Gottes". Sie bilde die "Synthese, in der sich die Botschaft des Evangeliums und der Glaube der Kirche verdichtet". Barmherzigkeit sei die "Liebe, die das Elend der menschlichen Person umarmt", so der Papst. Die Gottesmutter Maria würdigte er als "Mutter der Barmherzigkeit". Sie helfe zu verstehen, wie sehr Gott die Menschen liebe.