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16.12.2015

„Das" Tor der Barmherzigkeit

Die acht Tore zu Jerusalems Altstadt

 

Mit dem Beginn des Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit am 8. Dezember öffneten sich auch im Heiligen Land die Tore der Gnade in der Basilika von Getsemani in Jerusalem, in Bethlehem in der Kirche St. Katharina und der Verkündigungskirche in Nazareth.

 

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, sagte: „Für mich ist das Tor ein Symbol für den Übergang vom Zustand der Schuldhaftigkeit in den Zustand des Lebens, für eine Rückkehr zum Herrn.“

 

So dürfen wir das Jahr der Barmherzigkeit als ein Gnadenjahr ansehen. Als ein Jahr der Umwandlung in einer Welt voller Hass, Krieg, und Terroranschlägen.

 

In diesem Jahr ist das Heilige Land für viele auch das Reiseziel ihrer Jubiläums-Pilgerreise. In der irdischen Heimat Jesu darf der Pilger die  Barmherzigkeit Gottes erfahren.

 

In diesem Land, das von Konflikten zerrissen ist, kann die liebende und betende Präsenz der Pilger helfen, die „Waffen der Vernunft“ statt die „Vernunft der Waffen“ zu gebrauchen.

 

Der Besucher Jerusalems erreicht durch sieben Tore die Altstadt.

 

Aber es gibt noch ein achtes, verschlossenes Tor. Man nennt es das „Goldene Tor“ oder das „Tor der Barmherzigkeit“. Nach alter Tradition soll es erst bei der Wiederkunft des Messias geöffnet werden.

 

Das Tor weist nach Osten, Symbol für Christus als die aufgehende Sonne des Glaubens. Aus dem Glaubensbewusstsein wissen wir, dass das Tor der Barmherzigkeit Gottes nie geschlossen ist. 

Jahr der Barmherzigkeit

 

Jahr der Barmherzigkeit in der Erzdiözese Wien