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29.12.2015

KAÖ will "Feuerwerk der Hilfe" statt Knallerei

Präsidentin Schaffelhofer: "Nicht in Feuerwerkskörper, sondern in Mitmenschen investieren"

Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) lädt die Menschen zum bevorstehenden Jahreswechsel ein, ein weiteres "Feuerwerk der Hilfe" anstelle von Knallkörpern zu zünden. "Was Tausende Österreicher in den vergangenen Monaten in ihrem Engagement für Flüchtlinge geleistet haben, kann man ohne Übertreibung als ein Feuerwerk der Hilfe bezeichnen. Es wäre schön, wenn viele sich dazu entschließen, nicht in schnell verpuffte Leucht- und Knalleffekte zu investieren und das eingesparte Geld Hilfsbedürftigen zur Verfügung zu stellen", so KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer.

Ein Verzicht auf die Knallerei wäre zudem ein Zeichen der Rücksichtnahme auf jene Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, weil ihr Leben durch Bomben und Gewehrsalven bedroht war, hob Schaffelhofer hervor.

 

Feuerwerk nur kurzes Vergnügen

Es gehe nicht darum, den Menschen die Feierlaune zu verderben. "Ich denke, man darf aber die Frage stellen, ob eine Silvesterparty nicht auch ohne Feuerwerkskörper gelingen kann, besonders dann, wenn der Verzicht mit einem sinnvollen Zweck verbunden ist. Ein Feuerwerk verschafft kurzes Vergnügen, Teilen schafft langfristige Freude", erklärte die KAÖ-Präsidentin.