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08.01.2016

Mit Jänner Pfarre Neu "Franz von Sales"

Glanzing, Krim und Kaasgraben bilden mit Jänner die Pfarre Neu „Franz von Sales“ (Wien 19). Die Stv.-PGR-Vorsitzenden über die Herausforderungen.

"Die Pfarren Glanzing, Krim und Kaasgraben, die mit Jänner die Pfarre Neu "Franz von Sales" bilden, arbeiten bereits seit Jahren zusammen, wir haben uns sehr gut auf die Vergrößerung der Pfarre vorbereitet und viele Maßnahmen bereits umgesetzt, ein Großteil der Pfarrzusammenlegung liegt daher bereits hinter uns“, berichtet  der Stv.-PGR-Vorsitzende Albert W. Huber (Pfarre Kaasgraben): „Die neuen Herausforderungen liegen neben der Neugestaltung der Verwaltung insbesondere darin, den Pfarrmitgliedern die Vorteile der neuen Pfarre schmackhaft zu machen. Wir hoffen auf einen regen Austausch der Pfarrmitglieder über die Gemeindegrenzen hinaus und dass die neuen vielfältigen Angebote genutzt werden.“

 

Übergang zur Pfarre Neu ist kein Bruch

„Wir Glanzinger wissen seit vielen Jahren, dass wir mit den Pfarren Kaasgraben und Krim in einer Pfarre Neu verbunden sein werden, und haben dementsprechend unsere Zusammenarbeit intensiviert“, sagt Karin Puck, Stv.-PGR-Vorsitzende der Pfarre Glanzing: „So haben wir vorläufig kirchenrechtlich fiktive, aber real existierende gemeinsame Organe wie PGR, Vorstand und verschiedene Fachausschüsse eingerichtet.“ Die drei Pfarren „feiern gemeinsame Feste und haben gemeinsame Sozial- und Pastoralkonzepte, Erstkommunion- und Firmvorbereitung, seit einigen Jahren auch ein gemeinsames Pfarrblatt.“

 

Puck: „Daher glaube und hoffe ich, dass der Übergang zur Pfarre Neu für unsere drei Pfarren keinen Bruch, sondern eine kontinuierliche Weiterentwicklung bedeuten wird, und dass sich persönliche Irritationen in den Gemeinden in Grenzen halten werden.“

 

Eigenarten der Gemeinden

Auch Rupert Kleibel (stv.-PGR-Vorsitzender der Pfarre Krim) betont wie Huber und Puck das schon vorhandene Gemeinsame. Eine „wesentliche Herausforderung“ sei künftig,  „dass in jeder der drei Kirchen weiterhin eine Sonntagsmesse angeboten wird“. Weiters die Frage, „wie die Eigenarten der drei künftigen Gemeinden erhalten bleiben und das Ganze doch zu einem Gemeinsamen werden kann“ und schließlich die praktische Frage, so Kleibel: „Wie bewältigen wir die ,weltlichen Dinge‘ möglichst im Einvernehmen: Finanzen, Buchhaltung, Gebäudeerhaltung?“