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Der Sonntag
20.01.2016

Hoffnungschimmer für das Jahr 2016

Eine Hoffnung, die den Christen niemand aus dem Herzen reißen kann.

Der Ausblick auf das vor uns liegende Jahr scheint geprägt zu werden von Schmerz und Hoffnung.

 

„Unsere Herzen sind weiterhin mit den Millionen von Flüchtlingen, die bei bitterer Kälte in Lagern und Zelten ausharren müssen“, betonte der Lateinische Patriarch  Fuad Twal.


Gleichzeitig prangert er internationale Kräfte an, die durch den Waffenhandel diese schrecklichen Kriege weiter anheizen.

 

 

In der Tat wird einerseits auf dem internationalen politischen Parkett scheinheilig über den Dialog, Gerechtigkeit, Frieden geredet, andererseits der Verkauf von Waffen an die Kriegsparteien forciert.


Trotz allem trägt das Heilige Land auch eine Botschaft der Hoffnung in sich: Hoffnung auf das Kind in Bethlehem als das fleischgewordene Wort Gottes.


Eine Hoffnung, die den Christen dort niemand aus dem Herzen reißen kann. Hoffnung auf Begegnungen unter den verschiedenen Kirchen im Heiligen Land im Geist der Freundschaft und des ökumenischen Dialogs.


Hoffnung, dass unter dem palästinensischen und israelischen Volk endlich gegenseitiges Verständnis, Wohlstand und Frieden einkehren.


Als ein Zeichen in diese Richtung marschierten hunderte jüdische Israelis und arabische Palästinenser gemeinsam am 15. Jänner entlang der Hauptverkehrsstraße Hebron-Jerusalem und forderten ein Ende der 47-jährigen Militärbesatzung.