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Der Sonntag
28.01.2016

Integrations-Wahn

Integration, Integration schallt es aus nah und fern. Integration? von DDr. Michael H. Weninger

Was wird von den ankommenden Flüchtlingen nicht alles verlangt: brav sollen sie sein, nur nicht auffallen, Geld sollen sie nicht kosten, nützliche Stimmbürger werden und was da noch sonst an Forderungen auf dem intelligenzgestressten Boulevard erhoben werden.

 

Integration, Integration schallt es aus nah und fern. Integration?

 

 


Die Chefpropagandisten vergessen allerdings, dass sich das ehemals christliche Europa heutzutage mehr als große Partyanstalt einer hedonistischen Spaßgesellschaft mit konsummaximierenden Selbstbetäubungstendenzen manifestiert, denn als christlich.

 

Ja, Europa ist gewiß immer noch ein zutiefst vom Christentum grundierter Kontinent, stimmt.

 

Nur leben in diesem immer weniger Christen aktiv, gestaltend, zukunftsweisend und hoffend Ja, auch solche Christen gibt es noch.

 

Es ist den Fremden gegenüber jedoch schrecklich anmaßend, fordernd von Integration in europäische Werten zu faseln, die man selber im Grunde nicht mehr als die eigenen einzusehen vermag.


Integration in ein Europa der geistigen Ermüdung und der abgenützten Werte hinein, in einen Kontinent, in welchem Entchristlichung als fortschrittliche Politik mißverstanden wird?

 

Nur wenn die eigene religiöse Identität auf jene der andersreligiösen Mitmenschen kreativ und befreiend trifft und solcherart in einen fruchtbaren Austausch tritt, dann kann Integration (vielleicht) gelingen.