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Der Sonntag
11.02.2016

Schokolade und Herzenswünsche

Mehr als Schokolade und Zuckerguss erwartet Charlie Bucket in Willy Wonkas Schokoladenfabrik.

Was für eine aufregende, wunderbare Sache! Erstmals öffnet der Schokoladenfabrikant Willy Wonka seine Fabrik und lädt zu einer exklusiven Führung durch seine phantastische, zuckrige Welt.

 

 

Allerdings gewährt er nur fünf Kindern in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern dieses Vergnügen und zwar jenen, die in einer seiner Schokoladentafeln ein „Goldenes Ticket“ finden.

 

Bald melden sich die Besitzer dieser Tickets: Es sind der verfressene Augustus Glupsch, die verwöhnte Veruschka Salz, die überehrgeizige Violetta Beauregarde, der fernsehbesessene Micky Schießer und Charlie Bucket, ein junger Mann, der mit seiner freundlichen, hilfsbereiten und umsichtigen Art so gar nicht zu den anderen passt.

 

Doch Willy Wonka nimmt alle Kinder samt erwachsener Begleitung überaus freundlich in Empfang. Die Führung kann beginnen, aber was werden die Kinder auf ihrem Weg durch Willy Wonkas Welt alles sehen und werden sie danach immer noch die Gleichen sein?


Roald Dahl hat mit seinem 1964 erschienen Buch „Charlie und die Schokoladenfabrik“ keine unumstrittene Geschichte geschrieben. Zu brutal gehe Willy Wonka mit den Kindern um, zu bedrohlich seien die Ereignisse in der Schokoladenfabrik, so die Kritik.

 

Unterm Strich ist Charlie und die Schokoladenfabrik aber vor allem eine Geschichte darüber, was im Leben wirklich Bedeutung haben sollte.

 

Und darüber, dass sich auch aus einer scheinbar ausweglosen Situation etwas Gutes entwickeln kann und man die Hoffnung niemals, niemals aufgeben darf.