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Der Sonntag
17.02.2016

Modell für die ganze Weltkirche

Vielfalt ist kein Hindernis, sondern eine Gnade Gottes.

Jerusalem bietet ein buntes Mosaik der verschiedensten christlichen Konfessionen.

 

In der letzten Januarwoche trafen sie sich zum Gebet für die Einheit, wie sie Jesus  uns als „sein Testament“ im Hohepriesterlichen Gebet bei Johannes 17 hinterlassen hat.

 

„Berufen, die großen Werke des Herrn zu verkünden“ war das Thema  für diese Gebetswoche.

 

 

Dabei machten die Teilnehmer die beglückende Erfahrung, dass die Vielfalt kein Hindernis, sondern eine Gnade Gottes ist. Schließlich gehören alle als Glieder des Leibes Christi seiner Kirche an. Weil es nur ein Haupt, eine Taufe, einen Glauben gibt.

 

Im Teilen der verschiedene Gaben erlebten sie die Liebe und Barmherzigkeit Gottes.

 

In ihren täglichen Alltag bringen die Christen Jerusalems mit ihrem geistigen Erbe,  ihren theologischen, kulturellen, künstlerischen und historischen Eigenheiten ihren Glauben lebendig zum Ausdruck.

 

Eine solche Einmütigkeit als „Sauerteigmenschen“ in der großen Masse der andersgläubigen Juden und Muslime könnte in der Tat ein Modell für die ganze Weltkirche sein.

 

Mark McPherson, ein Theologiestudent, drückte es so aus: „Ich denke, es ist ein mächtiges Zeichen für unsere Umwelt, wenn wir gemeinsam zusammen kommen und beten.

 

Gerade hier in Jerusalem sind wir herausgefordert, so wie die ersten Christen zu leben, die ein Herz und eine Seele waren und von wo aus sich das Evangelium über die ganze Welt verbreitet hat.“