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10.03.2016

Frankreich: Eine Reise mit dem "SONNTAG"

Der SONNTAG reist mit P. Karl Wallner zur hl. Therese, zum hl. Martin und in die Normandie.

 

Sie ist eine der größten Heiligen der römisch-katholischen Kirche. Bis zum heutigen Tage werden vor ihr Bildnis – auch im Dom zu St. Stephan – Sorgen und Bitten von Kummerbeladenen getragen und ihrer Fürbitte bei Gott werden auf dem gesamten Erdball Gebet-Erhörungen zugeschrieben. Papst Pius XI. (1922 bis 1939) verehrte sie als „Stern“ seines Pontifikats.

Biografie als Testament der Liebe

Mit 15 Jahren und 3 Monaten, selbst noch ein Kind, trat sie in den Karmel von Lisieux ein. Sie hielt Barmherzigkeit für jene Eigenschaft Gottes, die der menschlichen Armut entspricht.

 

Ihr inniger, für die damalige Zeit revolutionärer Wunsch, auch den Sünder zu lieben, ließ das Gottesbildnis vom gerechten Richter zum barmherzigen Vater mutieren.

 

Ihr eigenes Leben war unauffällig, ihre Existenz blieb vor der Außenwelt verborgen. Blutjung und tuberkulös war sie aber zugleich eine mutige und hochbegabte Frau, die ihrer Zeit weit vorausgeeilt schien.

 

Sie unterwarf sich den Anordnungen der Priorin, schon früh ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben.

 

Und heute ist das nur zwei Jahre nach ihrem Tod erschienene Buch „Geschichte einer Seele“, das nach der Bibel meistgelesene, spirituelle Buch in französischer Sprache.

Unterwegs mit Pater Karl Wallner OCist

Die SONNTAG-Reise vom 10. bis 17. September 2016 mit Pater Karl Wallner OCist aus dem Stift Heiligenkreuz nimmt ihren spirituellen Anfang in Lisieux.

 

In der geweihten Basilika, die jährlich an die zwei Mio. Besucher empfängt, wurden auch ihre Eltern Zélie und Louis Martin 2008 seliggesprochen.


Die Reiseroute führt weitet nach Rouven, wo Jeanne d’Arc, im deutschsprachigen Raum Johanna von Orleans genannt, am 30. Mai 1431 als nicht mal 20-Jährige am Marktplatz auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

 

24 Jahre danach wurde sie als Märtyrerin rehabilitiert und 1920 von Papst Benedikt XV. (1914 bis 1922) heiliggesprochen.

Der Klosterberg Mont Saint Michel

Über Caen, die 1000-jährige Stadt, mit ihrer imposanten Burg und zwei Abteien, erreichen wir Bayeux.

 

Historisches Prachtstück ist der im Musée de la Tapisserie ausgestellte mittelalterliche Prachtteppich von Bayeux. Auf ca. 70 Metern Länge zeigt er die Geschichte der Eroberung Englands durch die Normannen in der historischen Schlacht von Hastings im Jahre 1066.

 

Über Le Mont Saint Michel, Weltkulturerbe der UNESCO, führt der Weg nach Orleans, in Tours an die Grabstätte des Hl. Martin und zum Reliquienschrein der Gebeine des Hl. Benedikt in der Basilika von St. Benoit sur Loire.

 

Nach der Besichtigung von Schloss und Kirche St. Nicolas in Blois erreichen wir zum Abschluss Chartres. Die Kathedrale Notre-Dame gilt als „Urbild“ des hochgotischen Sakralbaus. In ihr soll die als „Sancta Camisia“ bezeichnete Tunika der Jungfrau Maria aufbewahrt sein, die sie bei der Verheißung der Geburt Jesu durch den Erzengel Gabriel getragen haben soll.


„Ich habe nie etwas anderes gesucht als die Wahrheit“, sagte Therese vom Kinde Jesu.

 

Und „Ich werde meinen Himmel damit verbringen, auf Erden Gutes zu tun. Nach meinem Tod werde ich Rosen vom Himmel regnen lassen…“

 

Kleine Therese, bitte für uns!