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22.03.2016
Freiwilliges Engagement sichtbar machen

"Orte des Respekts" in Österreich gesucht

Katholische Aktion und Diakonie sind Kooperationspartner beim Bemühen freiwilliges Engagement sichtbar zu machen.

Im Rahmen der am Dienstag, 22. März 2016 gestarteten Kampagne "Orte des Respekts" soll bis zum 15. Juni vorbildliches freiwilliges Engagement in Österreich sichtbar gemacht werden. Der überparteiliche Zusammenschluss "Verein.Respekt.net" vergibt dafür mit Unterstützung von Sponsoren wie Raiffeisen, UNIQA oder den Österreichischen Lotterien Preisgelder in der Höhe von insgesamt 37.000 Euro.

 

Auch die Katholische Aktion und die Diakonie unterstützen als Kooperationspartner die Kampagne. Es können sowohl eigene Initiativen als auch Projekte anderer als "Orte des Respekts" eingereicht werden. Eine hochkarätige Jury wählt aus den Einreichungen neun Landes- und einen Bundessieger.

 

"Österreich bezeichnet sich selbst immer als Spenden-Weltmeister. Aber sind wir auch Weltmeister beim Anpacken?", heißt es in einer Aussendung am Dienstag. Um Aufschluss darüber zu bekommen, veranstaltet der Verein Respekt.net heuer zum zweiten Mal den Wettbewerb "Österreich sucht Orte des Respekts". Es sollen jene Menschen vor den Vorhang geholt werden, "die sich für ein besseres Zusammenleben einsetzen". Erwünschter Nebeneffekt: Der Bewerb lenkt das Augenmerk auch die Fülle an guten Initiativen, die es in Österreich gebe, "über die aber selten gesprochen wird".

 

Über die Website www.ortedesrespekts.at sowie die im Rahmen der Kampagne verteilten Postkarten sollen bis zum 15. Juni möglichst viele Projekte eingereicht werden. Es können sowohl eigene als auch Projekte anderer als "Ort des Respekts" vorgeschlagen werden.

 

Im Jahr 2014 habe der Wettbewerb mit fast 600 Einreichungen "alle Erwartungen übertroffen", hieß es. In der Zwischenzeit habe sich Österreich durch die flache Wirtschaftsleistung, die steigende Arbeitslosigkeit und die Ankunft von Flüchtlingen weiter verändert: Zahlreiche neue zivilgesellschaftliche Initiativen seien entstanden, fast täglich kämen neue hinzu. Respekt.net rechnet daher mit noch mehr Einreichungen und hat die Preisgelder mehr als verdreifacht.